Das Google Pinguin und Panda Update

Depositphotos /  simonemascetti

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Das Google Panda und Google Pinguin Update stellen algorithmische Verfahren dar, welche die Qualität der Internetrankings verbessern sollen. Übertrieben suchmaschinenoptimierte Texte oder welche mit wenig (eigenem) Inhalt und zu viel Verlinkung sollen im Ranking sinken. Generell soll damit für eine höhere Qualität der Suchergebnisse gesorgt werden. Es wird davon ausgegangen, dass bereits über 3% der deutschen Internetseiten durch Google Panda bzw. Pinguin herabgestuft oder gar komplett entfernt wurden.

Google Panda

Die erste Version von Google Panda entstand am 24. Februar 2011. Mittlerweile ist schon die 30. Version erschienen, die qualitativ hochwertigen Websites eine Chance geben soll, indem reine SEO-Seiten von den ersten Treffern verbannt werden. Ausgewertet wird nach der Absprungrate nach einer gewissen Zeit, anhand derer entschieden wird, welche Seiten zu wenig Informationen liefern. Gründe, warum Google-Nutzer nur sehr kurz auf einer Seite verweilen, sind Inhalte, die nicht zu ihrer Domain passen, kaum Inhalt oder sogar schlechter Inhalt. Genauso müssen Titel und Beschreibung zum Seiteninhalt passen, ansonsten werden auch diese Websites heruntergestuft. Ein weiterer Faktor, welcher sich mit dem Panda Update negativ auswirken wird, ist eine schlechte und nutzerunfreundliche Aufmachung der Seite. Eine geringe Klick-Through-Rate lässt die Internetseite auch abrutschen. Das kann der Fall sein, wenn schon allein die Titel in Großschrift geschrieben sind. Ebenso schadet eine schlechte interne Verlinkung, auch wenn Google Panda eigentlich nichts mit Links zu tun hat. Außerdem wird der Inhalt auf Einzigartigkeit überprüft. Das heißt, wenn zu viel von anderen Seiten abgekupfert wurde, wird dessen Inhalt automatisch schlechter und Google Panda greift ein.

Google Pinguin

Google Pinguin sortiert seit dem 24. April 2012 Websites aus, die zu suchmaschinenoptimiert sind. Der Fokus liegt hier allerdings auf Links. Vor allem Anchorlinks stehen im Visier von Google Pinguin. Früher galt, dass ein bestimmtes Maß eingehalten werden sollte, was diese Art von Link betrifft. Man sollte es aber nicht nur nicht übertreiben, sondern ganz unterlassen, wenn man als Betreiber einer Website weiterhin einen guten Platz behalten will. Auch zu viele Links von der gleichen Art sind schädlich für ein gutes Ranking. Generell sollten Footerlinks und Sidewide-Links ganz vermieden werden.

Erkennen ob Google eingegriffen hat

Um zu erkennen, ob die eigene Website durch Panda oder Pinguin beeinflusst wurde, braucht man Auswertungstools. Ein Beispiel wäre sistrix. Man muss einfach die Domain angeben und schon ist zu sehen, ob und inwiefern die Besucheranzahl zurückgegangen ist. Wenn plötzlich niemand mehr die Seite angeklickt hat, ist die Wahrscheinlichkeit herabgestuft worden zu sein sehr hoch.

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